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Über Dr. Otto Rindt

Das Leben und Wirken von Dr.-Otto-Rindt

Geboren am 16. Dezember 1906 in Apenrade/ Nordschleswig erlernte er nach dem Abitur den Beruf des Gärtners.Von 1932 bis 1936 absolvierte er ein Hochschulstudium mit dem Abschluss als Diplomgärtner.Bis 1942 war er bei der Landschaftsgestaltug im Zusammenhang mit der Autobahn tätig.Ab 1952 wirkte Otto Rindt als Leiter der Abteilung Grünplanung im Zentralen Büro für Stadt- und Dorfplanung des Ministeriums für Aufbau in Halle/ Saale.

1957 führte ihn sein Weg nach Cottbus, wo er bis 1963 als Lehrbeauftragter für Gebiets,-Stadt- und Dorfplanung tätig wurde.
Ab 1958 war er für die Lösung von Problemen des Naturschutzes verantwortlich.
Von 1964 bis 1983 wandte er sich der Gestaltung von Bergbaufolgelandschaften zu.
Sein Bestreben lag darin, dass die Arbeiten für die Folgenutzung nicht erst beginnen dürfen, nachdem die Bergleute den Tagebau verlassen haben.
Bis 1962 bearbeitete Otto Rindt einen Forschungsauftrag zum Thema:
"Die künftige Nutzung der in den Jahren 1960 bis 1980 entstehenden Tagebaurestlöchern im Gebiet der Schwarzen Elster für die Land- und Forstwirtschaft und für die Erholung".
Bei der Abraumbewegung zur Freilegung der Kohleflöze werden in den Tagebauen viele Findlinge freigelegt. Otto Rindt erkannte frühzeitig den Wert dieser Steine zur Gestaltung der Landschaft.
1988 verlieh ihm die Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar die Ehrendoktorwürde.
Am 03.01.1994 verstarb Dr. Otto Rindt.

Lausitzer Rundschau vom 06.05.2008

Unbequem, aber stets Visionär - Otto Rindt

Wer über das Werden der Lausitzer Seen spricht, kommt am Namen Otto Rindt nicht vorbei.
Der kleine, stets umtriebige Mann gilt nicht umsonst als Vater des Seenlandes. Lange vor der Flutung der ersten Gewässer hatte er bereits die Vision der heute entstehenden Landschaft. Deshalb, so findet der Senftenberger Architekt Wolfgang Joswig, gebürt Otto Rindt im Seenland mehr Ehrung.

"Wahre Visionäre sind zu Lebzeiten nie wohl gelitten, denn sie sind unbequem, eckig und leben verbissen für ihre Ideen. Genau so einer war Otto Rindt". Wolfgang Joswig muss es wissen.
Schließlich war er langjähriger Weggefährte des einstigen Planers der Lausitzer Bergbaufolgelandschaft. "Schauen Sie hier auf dieses Foto", bittet der Senftenberger Architekt und Buchautor. "Es wurde bei der Eröffnungsfeier des Großkoschener Strandbereiches am 1.Juni 1973 geschossen. Sehen Sie Otto Rindt darauf? Also ich nicht". Tatsächlich ist der Visionär  nicht erkennbar. "Man hat ihn damals gar nicht eingeladen", weiß Wolfgang Joswig den Grund, "denn Rindt war unbequem". Der gebürtige Schleswig-Holsteiner sei ohnehin nie Schönredner oder gar Huldiger von Partei und Regierung gewesen. Dafür habe man Rindt umso öfter draußen vor Ort, an seinem entstehenden See vor den Toren Senftenbergs, angetroffen.
Selbst zur Verleihung der Ehrendoktorwürde, die Otto Rindt als 80-jähriger in Weimar erhielt, habe er lediglich seine engsten Weggefährten, darunter Wolfgang Joswig, mitgenommen.

Das war im Jahr 1988. Nach Angaben des Architekten wurde dies damals in Senftenberg kaum gewürdigt. Nach der Wende wurde Rindt lediglich nach Brieske-Ost gerufen, um ein grünordnerisches Konzept für die Gartenstadt Marga zu entwerfen. "Es war Rindts letzte städtebauliche Arbeit. Bis heute ist sie unbeachtet geblieben", so Wolfgang Joswig. Otto Rindt wollte demnach Marga an "seinen See planzen". Immerhin hatte es sich dabei um die erste Gartenstadt mit Hafen gehandelt. Pücklerideen im Tagebau. Im Mai 1994, vier Monate nach seinem Tod, wurde Otto Rindt mit einer "Homage" durch die Geburt der Idee einer internationalen Bauausstellung (IBA) in der Lausitz geehrt.
Otto Rindt war laut Joswig der erste, der die Umsetzung von Ideen des Parkschöpfers Fürst von Pückler in der Bergbaufolgelandschaft vorgeschlagen hatte. Heute trägt die zur Jahrtausendwende initierte IBA Pücklers Namen.
Die meisten der Rindt'schen Visionen wurden oder werden in die Realität umgesetzt. Der Senftenberger See wird in diesem Jahr bereits 35 Jahre, weitere Gewässer stehen in der Flutung. Darüber hinaus sind letztlich auch  die meisten Kanäle Rindt's Gedanken entsprungen.

Der derzeitig in Bau befindliche schiffbare Kanal zwischen Senftenberger und Geierswalder See jedoch nicht. "Trotzdem finde ich, es wäre mehr als gerechtfertigt, diese Verbindung nach Otto Rindt zu benennen", fordert Wolfgang Joswig. Die Bezeichnung "Koschen-Kanal" sei dagegen unpassend,"denn in Leipzig gibt es ja auch keine Leipziger Straße", argumentiert der Architekt. Andere Ideen musten dagegen sterben. So plante Otto Rindt beispielsweise im künstlichen Krater des Koschenberges die Einrichtung eines Wildgeheges. "Das war natürlich eine grandiose Idee, dann oben auf die Tiere schauen zu können", wertet Wolfgang Joswig. Allerdings habe der fortschreitende dortige Abbau des Berges die Realisierung verhindert. Derin Flutung befindliche Ilse-See ist laut dem Architekten dagegen kein Projekt von Otto Rindt. Dort wären einst landwirtschaftliche Flächen vorgesehen gewesen. Gartenbauaustellung als Ehrung "Zwar hat Otto Rindt mit der Lausitzer Seenkette sein Lebenswerk vollbracht. Aber die wohl größte postume Ehrung für ihn wäre die Ausrichtung einer internationalen Gartenbauausstellung im Lausitzer Seenland", sagt Joswig. "Denn Rindt war ja auch immer Gärtner der alten Schule". Ihm schwebt als möglicher Termin das Jahr 2017 vor: "Eine blühende Mitte des Seelandes-das wäre ganz im Sinne von Otto Rindt"

Autor: Torsten Richter

Dr.-Otto-Rindt-Gedenklauf 2011

Am letzten Schultag vor den Herbstferien startete wie jedes Jahr der Dr.-Otto-Rindt-Gedenklauf. Viele unsere Schüler verausgabten sich, denn das Ergebnis zählt mit im Wettbewerb um die sportlichste Klasse.

Fotogalerie

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Dr.-Otto-Rindt Gedenklauf 2011
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